Netzwerke

Wo mehr als ein Rechner werkelt, da gibt es ein Netzwerk. Netzwerkadapter gibt es heute für weniger als 50 Euro. Es macht keinen Sinn mehr, PC's über die serielle Schnittstelle zu vernetzen.

Ethernet

Arcnet und Tokenring sind weitgehend von der Bildfläche verschwunden. Übrig bleibt allein Ethernet. Es gab Yellow-Cable (ähnlich RG-213U mit N-Stecker) und Thin-Wire (RG-59U mit BNC). Es gab DIX (15-poliger Stecker, ähnlich Gameport). Alle sind heute nicht mehr.

UTP

Heute gibt es 10BaseT, 100BaseT und 1000BaseT. Alle benutzen UTP, Ungeschirmtes verTrilltes mehrPaariges kabel. Alle benutzen scheinbar das gleiche Kabel und die gleichen Stecker. Der Schein trügt.

10BaseT

10 Megabit ist das Ur-Ethernet. Die DSL-Modems von der Telekom benutzen diesen Typ. Die Adapter sind billig. Die Kabel auch.

100BaseT

100 Megabit, Fast-Ethernet. Die Adapter kann man sich leisten. Wenn billiges Kabel verwandt wird, schalten die Adapter oft auf 10 Mbit herunter.

1000BaseT

1 Gigbit, Gigabit-Ethernet. Die Adapter sind teuer, die Kabel auch. Die Treibersoftware muss man suchen.

Hub

Die šlteste Art UTP Netzwerk-Adapter zu verbinden. Ein Hub hat üblicherweise 4 bis 8 Ports (Steckdosen). 1 Port für das DSL-Modem, 3 für PC's. Ein Hub gibt alles was er auf einem Port hört, auf den anderen wieder aus. Alle PC's und das DSL-Modem müssen mit der gleichen Geschwindigkeit arbeiten. Wenn zwei PC's gleichzeitig senden gibt es eine Kollision. Beide Datenpakete sind gestört und müssen wiederholt werden. Heute ist ein Hub teurer als ein Switch.

Switch

Ein Switch ist eine Bridge, eine Brücke zwischen zwei oder mehr Netzen. Unser Netz besteht hier aber nur noch aus einem einzigen PC.

Eine billige Bridge kann meist 10BaseT und 100BaseT. Die anschlossenen PC's dürfen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten. Die Bridge liest die Datenpakete, sieht sich die Adressen an und sendet die Datenpakete dann dahin, wo sie hingehören. Alle PC's dürfen gleichzeitig senden. Der Switch sendet die emfangenen Pakete notfalls nacheinander.